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Strategische Ansätze im Dienste der Gesundheitsförderung

Veranstaltungs-ID: 17410103

  • Kategorie: Methoden Know-how
  • Ort: Wien, 1200 Wien, Treustraße 35-43/Stiege 6/1. Stock, Wiener Gesundheitsförderung
  • Termin: 23.11.2017, 09:00 bis 24.11.2017, 17:00
  • Referent/in: Gernot Antes, Peter Nowak, Kristina Hametner
  • Anmeldeschluss: 03.11.2017
  • Gebühr: € 100,00
  • Stornogebühr vor Ablauf der Frist: € 100,00

Kurzbeschreibung

Tag 1: Zielsteuerung-Gesundheit: Gesundheitsförderungsstrategie und Rahmengesundheitsziele

Peter Nowak, Kristina Hametner

In den letzten 5 Jahren wurden wesentliche strategische Entwicklungen im österreichischen Gesundheitssystem angestoßen und in einigen Bereichen bereits umgesetzt. Die zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung vereinbarte Zielsteuerung-Gesundheit und insbesondere die in diesem Rahmen beschlossene Gesundheitsförderungsstrategie sowie die bundesweiten Rahmen-Gesundheitsziele und die Wiener Gesundheitsziele haben einen neuen strategischen Orientierungsrahmen für Gesundheitsförderungsprojekte in Wien geschaffen. Die Kenntnis dieses strategischen Rahmens kann Gesundheitsförderungsakteure unterstützen eigene Priorisierungen zu überdenken, Synergien mit anderen Akteuren zu finden und langfristige Entwicklungskonzepte für die eigene Arbeit zu formulieren.

Tag 2: Gesundheitsdiplomaten! Was wir von der Diplomatie zur Umsetzung von Health in All Policies lernen können!

Gernot Antes

Alle Bereiche des Lebens haben eine Auswirkung auf unsere Gesundheit. Und nachdem unsere Lebensbereiche von politischen Entscheidungen (mit) gestaltet werden, leisten auch alle politischen Entscheidungen einen kleineren oder größeren Beitrag zur Entwicklung der Bevölkerungsgesundheit. Frei nach Paul Watzlawick kann festgestellt werden: Politik kann nicht nicht die Gesundheit beeinflussen. Und immer gibt es Aspekte, die der Gesundheit dienlich sind und solche, die Gesundheitsressourcen abbauen. Gesundheitsförderung will folgerichtig dafür Sorge tragen, dass die negativen Auswirkungen von politischen Entscheidungen von den positiven übertroffen werden. Dieses Streben nach einer „gesundheitsfördernden Gesamtpolitik“ wird seit über 20 Jahren unter dem Konzept „Health in All Policies“ (Gesundheit in allen Politikfeldern) umgesetzt und kann auf unterschiedliche Erfolge verweisen. Trotzdem: der Anspruch, auf strukturierte Weise die Praxis der politischen Entscheidungsfindung im Sinne der Gesundheit zu gestalten, erscheint unerfüllbar und in diesem Feld tätig zu sein wird oft als ermüdend beschrieben.

Die Idee der „Gesundheitsdiplomatie“ ist im Sinne einer Methodik zum Brückenschlag zur intersektoralen Zusammenarbeit zu verstehen. Sie schärft den Blick auf die Prozesse und die Gestaltung der intersektoralen Interaktion, nimmt bei den Grundsätzen der diplomatischen Verhandlung Anleihe und versucht sie in Praxis von Health in All Policies zu integrieren. Das Seminar ist auch als Experimentierfeld angelegt, in dem neue Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden können.

Langbeschreibung

Tag 1: Zielsteuerung-Gesundheit: Gesundheitsförderungsstrategie und Rahmengesundheitsziele

Peter Nowak, Kristina Hametner

In den letzten 5 Jahren wurden wesentliche strategische Entwicklungen im österreichischen Gesundheitssystem angestoßen und in einigen Bereichen bereits umgesetzt. Die zwischen Bund, Ländern und Sozialversicherung vereinbarte Zielsteuerung-Gesundheit und insbesondere die in diesem Rahmen beschlossene Gesundheitsförderungsstrategie sowie die bundesweiten Rahmen-Gesundheitsziele und die Wiener Gesundheitsziele haben einen neuen strategischen Orientierungsrahmen für Gesundheitsförderungsprojekte in Wien geschaffen. Die Kenntnis dieses strategischen Rahmens kann Gesundheitsförderungsakteure unterstützen eigene Priorisierungen zu überdenken, Synergien mit anderen Akteuren zu finden und langfristige Entwicklungskonzepte für die eigene Arbeit zu formulieren.

Ziel

Die TeilnehmerInnen kennen die Eckpunkte der Gesundheitsreform und können dazu Bezüge zu ihrem jeweiligen Handlungsbereich herstellen.

Methoden

Vorträge (inkl. Präsentationsunterlagen und weiterführenden links), vertiefende Gruppendiskussionen, Einzelarbeit

Inhalte

·         Hauptinhalte, zentrale Strukturen und Prozesse der bundesweiten Gesundheitsreform „Zielsteuerung-Gesundheit“ (inkl. aktueller Entwicklung)

·         Strategische Ansätze für Gesundheitsförderung in der Gesundheitsreform (insbesondere Gesundheitsförderungsstrategie)

·         Rahmen-Gesundheitsziele und Health in All Policies (vertiefte Darstellung R-GZ 3 „Gesundheitskompetenz“)

·         Wiener Gesundheitsziele (Kristina Hametner)

·         Gesamtreflexion: Wie nützlich sind strategische Rahmensetzungen? Was fehlt noch?

Zielgruppe

UmsetzerInnen von Gesundheitsförderungsprojekten, EntscheidungsträgerInnen und Stakeholder im Wiener Gesundheitssystem

Tag 2: Gesundheitsdiplomaten! Was wir von der Diplomatie zur Umsetzung von Health in All Policies lernen können!

Gernot Antes

Alle Bereiche des Lebens haben eine Auswirkung auf unsere Gesundheit. Und nachdem unsere Lebensbereiche von politischen Entscheidungen (mit) gestaltet werden, leisten auch alle politischen Entscheidungen einen kleineren oder größeren Beitrag zur Entwicklung der Bevölkerungsgesundheit. Frei nach Paul Watzlawick kann festgestellt werden: Politik kann nicht nicht die Gesundheit beeinflussen. Und immer gibt es Aspekte, die der Gesundheit dienlich sind und solche, die Gesundheitsressourcen abbauen. Gesundheitsförderung will folgerichtig dafür Sorge tragen, dass die negativen Auswirkungen von politischen Entscheidungen von den positiven übertroffen werden. Dieses Streben nach einer „gesundheitsfördernden Gesamtpolitik“ wird seit über 20 Jahren unter dem Konzept „Health in All Policies“ (Gesundheit in allen Politikfeldern) umgesetzt und kann auf unterschiedliche Erfolge verweisen. Trotzdem: der Anspruch, auf strukturierte Weise die Praxis der politischen Entscheidungsfindung im Sinne der Gesundheit zu gestalten, erscheint unerfüllbar und in diesem Feld tätig zu sein wird oft als ermüdend beschrieben.

Die Idee der „Gesundheitsdiplomatie“ ist im Sinne einer Methodik zum Brückenschlag zur intersektoralen Zusammenarbeit zu verstehen. Sie schärft den Blick auf die Prozesse und die Gestaltung der intersektoralen Interaktion, nimmt bei den Grundsätzen der diplomatischen Verhandlung Anleihe und versucht sie in Praxis von Health in All Policies zu integrieren. Das Seminar ist auch als Experimentierfeld angelegt, in dem neue Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden können.

Ziel

Die Teilnehmenden sind mit dem Konzept der „Gesundheitsdiplomatie“ bekannt und nehmen Elemente daraus in ihren Arbeitsalltag auf.

Methoden                                                                                                                                                                 

·         Kurze Theorie-Inputs

·         Gruppenübungen

·         Diskussion


Inhalte

·         Kurze Einführung in Gesundheitsdeterminanten und Health in All Policies

·         Grundsätze und Handlungsweisen von Gesundheitsdiplomaten

·         Gemeinsames Erarbeiten von Tipps für die eigene Praxis

Zielgruppe

Alle AkteurInnen der Gesundheitsförderung, die in ihrer Praxis sektorenübergreifend arbeiten.

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