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Frauen im Fokus der Gesundheitsförderung

Veranstaltungs-ID: 20300103

  • Kategorie: Fachliche Weiterbildung
  • Ort: Tirol, 6020 Innsbruck, Rennweg 12a, AUSTRIA TREND HOTEL CONGRESS INNSBRUCK
  • Termin: 16.06.2020, 09:00 bis 17.06.2020, 17:00
  • Referent/in: Birgit Pichler, Karin Korn
  • Anmeldeschluss: 26.05.2020
  • Gebühr: € 100,00
  • Stornogebühr vor Ablauf der Frist: € 100,00

Kurzbeschreibung

Wie lässt sich die Gesundheit von Frauen in der Arbeitswelt verbessern?


Um die Gesundheit von berufstätigen Frauen und Männern bedürfnis- und bedarfsgerecht zu fördern, muss die Kategorie Geschlecht/ Gender – neben anderen wichtigen Determinanten wie Alter, soziale Schicht oder ethnischer Zugehörigkeit – systematisch berücksichtigt werden. So können Qualität, Reichweite und Nachhaltigkeit von gesundheitsfördernden Projekten optimiert werden.

Langbeschreibung

Frauen und Männer sind in ihrem Alltag den unterschiedlichsten gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, die einerseits aus ihren Lebens- und Arbeitswelten und anderseits aus der Vereinbarkeitsproblematik von Beruf- und Privatleben resultieren. Sie unterscheiden sich darüber hinaus auch hinsichtlich geschlechtsspezifischen Risikoprofilen sowie ihrer gesundheitlichen Ressourcen. Weitere Unterschiede resultieren aus der unterschiedlichen Verteilung von Frauen und Männern in Bezug auf Branchen, Berufe, Betriebsgrößen, hierarchische Stellung, Arbeitszeitformen und Beschäftigungsverhältnisse. All diese Einflussfaktoren gemeinsam erfordern die Berücksichtigung der Kategorie Geschlecht/ Gender bei der Betrachtung von Gesundheit.

Zielgruppe:
Zielgruppe sind TrainerInnen, BeraterInnen, ProjektleiterInnen und -mitarbeiterInnen die im Rahmen von Gesundheitsförderungsprojekten aktiv die Gesundheit von Frauen (am Arbeitsplatz) fördern (wollen) sowie alle am Thema interessierte Personen.

Inhalte:

·         Zusammenhang von Geschlecht, Arbeit und Frauengesundheit

·         Verzahnung von Frauengesundheit mit dem ArbeitnehmerInnschutzgesetz sowie Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

·         Good Practice Projekte der gendersensiblen Gesundheitsförderung mit dem Schwerpunkt Frauengesundheit

·         Handlungsleitfäden und Checklisten

·         Argumentesammlung zur Bewerbung der Umsetzung von Maßnahmen

·         Prozessorientiertes Arbeiten an den Fragestellungen und Fallbeispielen der TeilnehmerInnen


Ziele:

Praxisnahe Vermittlung von Ansätzen, Zugängen, Instrumenten und Methoden von einem geschlechtersensiblen bzw. geschlechterspezifischen Gesundheitsmanagement

 

Methoden:
Inputs mit verschiedenen Medien, Präsentation und Diskussion von Good Practice Projekten, Kollegiale Beratung, Kleingruppenarbeit, Diskussionen im Plenum, Reflexion, strukturierte Diskussion, Raum für Entwicklung konkreter Ideen und Schlussfolgerungen für die eigene Praxis

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