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Stark! Aber wie? – geschlechtssensible Gewaltprävention im schulischen Kontext

Veranstaltungs-ID: 21210102

  • Kategorie: Fachliche Weiterbildung
  • Ort: Niederösterreich, 3100 St. Pölten, Eybnerstraße 5, Bildungshaus Hippolyt
  • Termin: 20.09.2021, 09:00 bis 21.09.2021, 17:00
  • Referent/in: Romeo Bissuti
  • Anmeldeschluss: 06.09.2021
  • Gebühr: € 100,00
  • Stornogebühr vor Ablauf der Frist: € 100,00

Kurzbeschreibung

Gewaltprävention ist eine Querschnittsmaterie im schulischen Alltag und hat angesichts immer neuer Formen von Gewalt nach wie vor große Aktualität. Die Themen und Bereiche die hier zu bearbeiten sind, betreffen nicht nur die Schüler und Schülerinnen, sondern auch viele Aspekte auf institutioneller Ebene,  wie etwa gelebte/ungelebte Regeln und Normen im Schulalltag, bauliche und räumliche Gegebenheiten, Notfallpläne und vieles andere mehr.

Darüber hinaus gibt es einen Zusammenhang von Geschlecht und Gewalt, insbesondere unter einem burschenspezifischen Blickwinkel. Denn das Demonstrieren von Gewaltbereitschaft - das im Zweifelsfall auch unter Beweis gestellt werden muss - bildet nach wie vor einen der Kernbereiche der Idee von ‚männlicher Identität‘. Wer hier Mut, Courage und Draufgängertum zur Schau stellt, kann darauf spekulieren, entlang der Kriterien traditioneller Männlichkeit einen Statusgewinn zu erlangen. Dass die meisten Burschen trotz solcher mehr oder minder subtilen Legitimationen von Gewalt  nicht gewalttätig sind, hängt mit der Förderung der Gewalt-Resilienz bei Burschen zusammen, für die schulische Kontexte eine bedeutsame Rolle spielen. In diesem Workshop werden die Teilnehmer/innen dazu Übungen und Methoden ausprobieren und reflektieren.

Langbeschreibung

Gewaltprävention ist eine Querschnittsmaterie im schulischen Alltag und hat angesichts immer neuer Formen von Gewalt nach wie vor große Aktualität. Die Themen und Bereiche die hier zu bearbeiten sind, betreffen nicht nur die Schüler und Schülerinnen, sondern auch viele Aspekte auf institutioneller Ebene,  wie etwa gelebte/ungelebte Regeln und Normen im Schulalltag, bauliche und räumliche Gegebenheiten, Notfallpläne und vieles andere mehr.

Darüber hinaus gibt es einen Zusammenhang von Geschlecht und Gewalt, insbesondere unter einem burschenspezifischen Blickwinkel. Denn das Demonstrieren von Gewaltbereitschaft - das im Zweifelsfall auch unter Beweis gestellt werden muss - bildet nach wie vor einen der Kernbereiche der Idee von ‚männlicher Identität‘. Wer hier Mut, Courage und Draufgängertum zur Schau stellt, kann darauf spekulieren, entlang der Kriterien traditioneller Männlichkeit einen Statusgewinn zu erlangen. Dass die meisten Burschen trotz solcher mehr oder minder subtilen Legitimationen von Gewalt  nicht gewalttätig sind, hängt mit der Förderung der Gewalt-Resilienz bei Burschen zusammen, für die schulische Kontexte eine bedeutsame Rolle spielen. In diesem Workshop werden die Teilnehmer/innen dazu Übungen und Methoden ausprobieren und reflektieren.

Ziele: In diesem Seminar wird einerseits dazu gearbeitet, wie in Schulen ein Gewaltpräventionskreislauf gestartet und am Leben gehalten werden kann, in dem, z.B. über das Erarbeiten von gemeinsamen Blickwinkeln und Vorgehensweisen, mehr Handlungssicherheit gewonnen werden kann. Andererseits werden Übungen und Methoden für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit den Teilnehmerinnen/Teilnehmern erprobt und reflektiert.

Zielgruppe:

Personen, die in oder mit Schulen zum Thema Gewaltprävention arbeiten.

Inhalte:

             Präventionskreislauf im Kontext Schule

             Sichere und unsichere Abläufe/Orte/Situationen im Arbeitsalltag

             Reflexion und Stärkung des eigenen Sicherheitsgefühls

             Hinterfragen von (v.a. männlichen) Geschlechternormen

             Ressourcenorientierte und Resilienz-fördernde Burschenarbeit

             Gewaltpräventive Übungen für die Arbeit mit Schülerinnen/Schülern

 

Methoden:

Vortrag, Inputs, Gruppenarbeiten, Diskussion, Arbeit mit pädagogischen Materialien und Übungen, Praxisbeispiele der Teilnehmer/innen

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